Am nächsten Morgen kam es schon zu Karins erster Begegnung
mit unserem Farmkänguru Chloé und deren Babykänguru, das noch ganz klein im
Beutel ist und man fühlen kann, wenn man mit der Hand in den Beutel reingeht.
Ist zwar schleimig aber auf jeden Fall ein eindrückliches Erlebnis! Danach
machten wir uns an Lorraines Tomatensauce, da wir sooo viele Tomaten im
Kühlraum hatten und diese ja nur kaputt gehen. Wie gesagt, ich bin hier die,
die nichts verschwenden will und somit wird halt alles in Gläser eingemacht oder
halt zu Sauce oder Konfi etc. verarbeitet :-) Am Nachmittag war es dann mal
wieder an der Zeit die Kaninchenkäfige und den Hühnerstall auszumisten. Danach
hatte mich Tysonn eigentlich auf einen Motorbike-Ride eingeladen, da jedoch
Karin und ich gemütlich um den Damm schlenderten und die Sonne genossen wurde
es ihm wohl zu bunt und er fuhr ohne mich los - tja so geht das halt :-). Wir
tranken dann später gemütlich zu dritt ein Bier. In Yornup, dem Nachbardorf war
dann abends ein Dance, wo Michael hin musste, da er im Komitee ist. Warum nicht
oder? Nachdem Michael für Tysonn ein paar Schuhe gefunden hatte und auch
Spencer und Adam (die zwei Boys, die zu dieser Zeit bei uns im Haus wohnten)
eingewilligt hatten, gingen wir zu diesem Dance. Michael nahm noch sein
Grosskind Chantelle mit, da diese es liebt tanzen zu gehen. So landeten wir
doch in diesem Tanzlokal, viel zu nüchtern, um das Tanzbein zu schwingen unter
all diesen Profis...Und doch dann wagten wir uns auf Parkett und siehe da, es
ging gar nicht so schlecht - nicht dass jeder von uns Taktgefühl hätte aber wir
gaben uns alle Mühe und auch die älteren Leute dort, genossen unsere
Gesellschaft in vollen Zügen :-) Spencer und ich gewannen sogar bei einem der
Tänze ein Schläckseckli für was auch immer (wohl nicht die beste Harmonie oder
so, aber muss gut gewesen sein :-)). Wie stolz waren wir da!!!! Auf jeden Fall
hatten wir richtig Spass und jeder von uns konnte nun das von seiner To do
Liste abhacken. :-)
Schon bevor Karin ankam, kündigte ich ein Swiss Dinner an,
welches dann am Sonntag 05.05. stattfinden sollte. Eingeladen waren alle
Familienmitglieder und alle, die sonst noch im Haus wohnten (Adam und Spencer),
sowie Kristy, Lyndon mit Harry und Chantelle, wie auch Lesley (Nachbarin) und
Tysonn (Worker aus einem der Chalets und guter Freund von mir). Schon am
Sonntag morgen begannen wir Profiköche dementsprechend (eben weil wir ja so gut
sind) mit den Vorbereitungen an. Menuplan war folgender:
Vorspeise: Tomatensuppe und Zopfbrötli
Hauptgang: Rösti mit Bratwurst und Swiss Bratensauce sowie Erbsli und Rüebli
Dessert: Ovomaltinenmousse
Hauptgang: Rösti mit Bratwurst und Swiss Bratensauce sowie Erbsli und Rüebli
Dessert: Ovomaltinenmousse
Am Nachmittag fand dann auch unser Ausritt zu Pferd statt.
Die zwei Jungs Adam und Spencer begleiteten uns anfangs, bevor sie dann auf
einen schnelleren Ritt gingen während wir (Karin, Janelle, Tysonn und ich) die
langsame Variante machten. Wohlbehalten kamen wir alle zurück und ein Teil von
uns war wohl froh, wieder vom Pferd absteigen zu dürfen :-)
Danach ging es an die letzten Vorbereitungen für unser Swiss
Dinner. Stress, stress! :-) Doch alles lief gut und alle waren happy und voll
gegessen. War ein richtiger Erfolg! Beim Abwasch halfen uns dann zum Glück
unsere lieben Boys!
Am Montag, 06.05. war dann auch schon unser Plan mit dem Ute
die andere Seite des Südwestens entdecken zu gehen. Karin schaffte es am Morgen
endlich mal pünktlich aufzustehen, damit sie die Fütterung mitbekommt. So kam
sie dann endlich auch zum Vergnügen Rosie zu melken :-) Danach hiess es
duschen, packen und ab via Nannup nach Augusta. Von dort fahren wir direkt zum
südwestlichsten Punkt Westaustraliens, wo sich der Indische Ozean und das
Südpolarmeer treffen. Genannt wird dieser Punkt Cape Leeuwin. Nach ein paar
Fotoshops, einer obligatorischen Glace für Monika und einem Kaffee für Karin
fahren wir wieder zurück nach Augusta, wo wir in der herzigen Jugendherberge
unsere Betten beziehen. Gemütlich spazieren wir dann am Blackwoodriver Ufer
entlang bevor wir unser Essen einkaufen gehen und es uns dann im Gärtli vor der
Jugendherberge gemütlich machen. Auf Karins Wunsch hin spielen wir dann noch
eine Partie Billiarde - Gewinner war Amateur Karin :-(
Dienstag, 07.05.:
Unser Ziel heute war Margret River, DIE Weinregion in Western Australia. Unterwegs hielten wir auf Lorraines Rat in Cosy Corner. Dies ist ein schöner, verlassener Ort am Meer, an dem man Blowholes sehen kann. Das entsteht wenn das windgepeitschte Meer zwischen an die Felsen brettert und dann in den Spalten zwischen den Felsen Fontänen entstehen. Weiterer sehenswerter Ort (vor allem zum Baden wäre es wunderschön) ist Hamelin Bay. Dort machten wir uns auf einen kurzen Walk zu einem Aussichtpunkt. Als nächstes stand dann auch mal ein Weingut auf unserer Liste. Kartenlesen und Orientation ist nicht jedem gegeben und in diesem Fall leider nicht unserem Second Driver Karin - macht ja nichts, Übung macht der Meister und die Übung bekommt sie definitiv noch! Somit landeten wir nicht im geplanten Weingebiet Leeuwin, sondern halt im Xanadu. Nach Tankstopp und Walk um den Wasseraufbereitungsdamm in der Region geht es dann doch noch zu Leeuwin und es lohnt sich! Wunderschönes Anwesen mit tollen Weinen. Danach ging es zurück nach Margret River, wo wir verzweifelt das Backpacker suchen, welches oberschlecht angeschrieben aber sonst toll ist! Nach dem Abendessen hiess es dann mal Internetrecherche, was wir nun genau machen wollen während Karin hier ist. Kostete uns Stunden, Nerven und graue Haare und brachte uns irgendwie nicht wirklich viel weiter...Fazit: Morgen geht es in ein Reisebüro :-)
Unser Ziel heute war Margret River, DIE Weinregion in Western Australia. Unterwegs hielten wir auf Lorraines Rat in Cosy Corner. Dies ist ein schöner, verlassener Ort am Meer, an dem man Blowholes sehen kann. Das entsteht wenn das windgepeitschte Meer zwischen an die Felsen brettert und dann in den Spalten zwischen den Felsen Fontänen entstehen. Weiterer sehenswerter Ort (vor allem zum Baden wäre es wunderschön) ist Hamelin Bay. Dort machten wir uns auf einen kurzen Walk zu einem Aussichtpunkt. Als nächstes stand dann auch mal ein Weingut auf unserer Liste. Kartenlesen und Orientation ist nicht jedem gegeben und in diesem Fall leider nicht unserem Second Driver Karin - macht ja nichts, Übung macht der Meister und die Übung bekommt sie definitiv noch! Somit landeten wir nicht im geplanten Weingebiet Leeuwin, sondern halt im Xanadu. Nach Tankstopp und Walk um den Wasseraufbereitungsdamm in der Region geht es dann doch noch zu Leeuwin und es lohnt sich! Wunderschönes Anwesen mit tollen Weinen. Danach ging es zurück nach Margret River, wo wir verzweifelt das Backpacker suchen, welches oberschlecht angeschrieben aber sonst toll ist! Nach dem Abendessen hiess es dann mal Internetrecherche, was wir nun genau machen wollen während Karin hier ist. Kostete uns Stunden, Nerven und graue Haare und brachte uns irgendwie nicht wirklich viel weiter...Fazit: Morgen geht es in ein Reisebüro :-)
Mittwoch, 08.05.:
Nach wenig Hilfsbereitschaft im Tourismus Center sowie bei Flight Center versuchten wir es dann noch im anderen Reisebüro in Margret River namens Jetset Travel, wo wir zu Dave dem Filialleiter geschickt werden! Welch guter Plan war das! Dave konnte uns dann auch helfen die Entscheidung zu treffen ob wir nun in den Karijini NP gehen oder die Kimberleys machen. Als wir um ca. 16h00 das Büro verlassen sind wir ca. AUD 3000.00 pro Person ärmer, dafür leichter ums Herz, da nun alles mehr oder weniger geplant ist. Wir mussten dann auch schweren Herzens die Entscheidung treffen, schon am Samstag, 11.05. nach Broome zu fliegen an Stelle von Montag. Das hiess für uns, dass wir weder Lorraine noch Michael goodbye sagen können, da diese bis Samstag Abend in Melbourne waren. Sniff! Ich telefonierte aber nach der Buchung des Fluges mit ihnen und erklärte ihnen die Situation. Alle traurig, aber so ist es halt auf Reisen...Der Plan sah nun folgendermassen aus:
Nach wenig Hilfsbereitschaft im Tourismus Center sowie bei Flight Center versuchten wir es dann noch im anderen Reisebüro in Margret River namens Jetset Travel, wo wir zu Dave dem Filialleiter geschickt werden! Welch guter Plan war das! Dave konnte uns dann auch helfen die Entscheidung zu treffen ob wir nun in den Karijini NP gehen oder die Kimberleys machen. Als wir um ca. 16h00 das Büro verlassen sind wir ca. AUD 3000.00 pro Person ärmer, dafür leichter ums Herz, da nun alles mehr oder weniger geplant ist. Wir mussten dann auch schweren Herzens die Entscheidung treffen, schon am Samstag, 11.05. nach Broome zu fliegen an Stelle von Montag. Das hiess für uns, dass wir weder Lorraine noch Michael goodbye sagen können, da diese bis Samstag Abend in Melbourne waren. Sniff! Ich telefonierte aber nach der Buchung des Fluges mit ihnen und erklärte ihnen die Situation. Alle traurig, aber so ist es halt auf Reisen...Der Plan sah nun folgendermassen aus:
Samstag, 11.05. Flug Perth - Broome, danach vom 15.05. auf
eine 9-tägige Kimberley Tour auf der Gibb River Road nach Darwin, sowie vom
26.05. eine 3-tages Tour in den Kakadu-& Litchfield NP.
Im Eiltempo fuhren wir dann von Margret River via Yallingup
(Ort der Liebe) nach Dunsbrough, wo wir unser Hostel direkt am Meer beziehen.
Es war so stürmisch in dieser Nacht, dass wir zum Teil dachten es fege uns bald
weg aus unseren Betten.
Donnerstag, 09.05.:
Wie bis jetzt jeder Tag beginnt der Morgen mit schönstem Sonnenschein und endet dann im Regen. Unser erstes Ziel war an diesem Morgen die Busselton Jetty. Dies ist ein 1700m langer Holzsteg, der früher den Schiffen dazu diente Waren ein- und auszuladen. Die Busselton Jetty gilt als längster Holzsteg der Südhalbkugel. Auf unserem Marsch über die Jetty meint es Petrus nicht gut mit uns. Auf halbem Weg fängt es an zu giessen! Platschnass gelangen wir dann endlich unter einen Unterstand aber eben platschnass waren wir schon :-) Wir entscheiden dann den Walk nicht zu Ende zu machen, da es mit unseren triefenden Kleidern nicht so lustig war. Umgezogen und bei einem Kaffee entscheiden wir dann doch nicht wie geplant nach Bunbury zu fahren und dort die Nacht bei Ryan und Carla zu verbringen, sondern direkt nach Lucieville zu fahren. Das Wetter war sowieso schlecht, so hatten wir dann mehr Zeit zum Packen, waschen etc. Zudem gab es da noch die Geschichte mit unserer Kreditkarte zu klären, damit wir endlich unsere gebuchten Touren bezahlen konnten. Bankangelegenheiten waren noch nie mein Ding! Weiter war da noch der kranke Tysonn, um den wir uns noch kümmern sollten - warum also nicht nach Hause gehen :-) So lieb wir waren, machten wir zum Abendessen dann eine feine Gemüsesuppe, die wir mit krank-Tysonn teilten und siehe da, am nächsten Morgen war schon alles besser und er konnte wieder arbeiten gehen :-) Karins Suppen Künste sind einfach fantastisch!
Wie bis jetzt jeder Tag beginnt der Morgen mit schönstem Sonnenschein und endet dann im Regen. Unser erstes Ziel war an diesem Morgen die Busselton Jetty. Dies ist ein 1700m langer Holzsteg, der früher den Schiffen dazu diente Waren ein- und auszuladen. Die Busselton Jetty gilt als längster Holzsteg der Südhalbkugel. Auf unserem Marsch über die Jetty meint es Petrus nicht gut mit uns. Auf halbem Weg fängt es an zu giessen! Platschnass gelangen wir dann endlich unter einen Unterstand aber eben platschnass waren wir schon :-) Wir entscheiden dann den Walk nicht zu Ende zu machen, da es mit unseren triefenden Kleidern nicht so lustig war. Umgezogen und bei einem Kaffee entscheiden wir dann doch nicht wie geplant nach Bunbury zu fahren und dort die Nacht bei Ryan und Carla zu verbringen, sondern direkt nach Lucieville zu fahren. Das Wetter war sowieso schlecht, so hatten wir dann mehr Zeit zum Packen, waschen etc. Zudem gab es da noch die Geschichte mit unserer Kreditkarte zu klären, damit wir endlich unsere gebuchten Touren bezahlen konnten. Bankangelegenheiten waren noch nie mein Ding! Weiter war da noch der kranke Tysonn, um den wir uns noch kümmern sollten - warum also nicht nach Hause gehen :-) So lieb wir waren, machten wir zum Abendessen dann eine feine Gemüsesuppe, die wir mit krank-Tysonn teilten und siehe da, am nächsten Morgen war schon alles besser und er konnte wieder arbeiten gehen :-) Karins Suppen Künste sind einfach fantastisch!
Freitag, 10.05.:
Heute buchten wir am langsamen Lucieville Computer noch die restlichen wichtigen Eckpfeiler unserer Reise, wie z.B. das Hostel in Broome, sowie das Hostel in Darwin und die Flüge nach Alice Springs und von dort nach Cairns. Totalplan lautete nun so:
Heute buchten wir am langsamen Lucieville Computer noch die restlichen wichtigen Eckpfeiler unserer Reise, wie z.B. das Hostel in Broome, sowie das Hostel in Darwin und die Flüge nach Alice Springs und von dort nach Cairns. Totalplan lautete nun so:
11.05. Flug Perth - Broome
11.05. 15.05. Hostel Broome
15.05. - 23.05. Tour Kimberley 9 Tage Broome - Darwin
23.05. - 26.05. Hostel Darwin
26.05. - 28.05. Tour Kakadu-& Litchfield NP 3 Tage
28.05. - 29.05. Hostel Darwin
29.05. Flug Darwin - Alice Springs
29.05. - 02.06. Campervan
02.06. Flug Alice Springs - Cairns
Poah!!!!
11.05. 15.05. Hostel Broome
15.05. - 23.05. Tour Kimberley 9 Tage Broome - Darwin
23.05. - 26.05. Hostel Darwin
26.05. - 28.05. Tour Kakadu-& Litchfield NP 3 Tage
28.05. - 29.05. Hostel Darwin
29.05. Flug Darwin - Alice Springs
29.05. - 02.06. Campervan
02.06. Flug Alice Springs - Cairns
Poah!!!!
Danach ging es ans Waschen, Packen etc. Karin ging am Abend
noch auf Spotlight Tour mit Kristy und den anderen Chaletsgästen. Auf diesen
Touren fährt man in der Dunkelheit mit dem Ute und dem Spotlight durch den Wald
und hält Ausschau nach Tieren. Für den Abend war ein Pizzaabend geplant mit
Claire, die irgendwann mal ankommen sollte, Janelle, Karin, Tysonn und mir.
Natürlich selbst gemachter Teig - mhmmmm sooo gut! Danach ging es auf zu Kristy
und Lyndon, wo wir einen lustigen Spielabend verbrachten und dann goodbye sagen
mussten.
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