Samstag, 24. September 2016

26.06. - 15.09.2016 Digger's Rest Station, Wyndham, East Kimberley



Alle, die meinen Blog von letztem Mal gefolgt sind wissen, wie sehr ich die Kimberley und Digger's Rest liebe. Ich weiss, es gibt so viele Orte hier, die mir ans Herz gewachsen sind. Digger's jedoch ist anders - es ist ein Stück Heimat und bedeutet etwas ganz anderes für mich als z.B. Perth. Schwer zu erklären... :-) 


Georgie + Rob holen mich vom Flughafen ab. Eine zweite Helferin, Nicky, (wir nennen uns WWOOFer  - willing workers on organic farms) ist im selben Flieger mit Andrew und mir. Andrew gehört auch zur Digger's Familie (Leute, die immer wieder zurück nach Digger's gehen, gehören zur Familie :-). Andrew gehört einen Anteil der Rinder und kennt Roderick seit Jahren. Er und Rachel leben in Perth und organisieren Trips in die Kimberley mit z.B. Fotografen, Malern, etc. Diese Saison hat "On the verandah" (das ist der Name der Firma) ein paar Gruppen. Andrew musste zurück nach Perth nach der zweiten Gruppe während Rachel auf Diggers blieb. 


Endlich wieder zurück zu meinen Pferden und Ziegen und natürlich zu Alida und Roderick. Nicht viel hat sich geändert (wie überall :-)). Mein Pferd Pluto sah ich leider erst am Tag vor meiner Abreise, da er auf einer anderen Farm Manieren lehren musste. Anscheinend hat er letztes Jahr Alida abgeworfen... Dafür ist mein Snowy dort. Leider ohne Hufeisen, was hiess, dass ich ihn nicht ganz so viel reiten konnte wie ich wollte. Ich war jedoch soooooo zufrieden mit ihm. Ohne Probleme konnte ich ihn ohne Sattel reiten und nur im Halfter (was ich vor 2 Jahren gemacht habe aber seither niemand) sowie hat er nichts von seiner Weichheit zum Reiten verloren. Kann ihn praktisch nur mit meinem Gewicht reiten :-) Auch mit ca. 20 Jahren hat er doch noch sehr viel Elan in ihm. 

Mein wunderschöner Wallach "Snowy"
Meine Geissen konnte ich leider nicht mehr finden....Entweder gegessen, gestorben, verkauft oder weiss was... 


Ich muss gestehen, dass ich während den 2 1/2 Monaten leider kein Tagebuch geführt habe. In der ersten Woche habe ich mir jeden Tag als Vorsatz gesetzt endlich das Tagebuch hervor zu nehmen. Nicht erfolgreich :-) 


Dieses Mal verbrachte ich meine Nächte nicht in einem Bushhut sondern im Zelt. Kein Problem für mich - traumhaft mit den Sternen! Ich stand jeden Morgen um ca. 4.45 auf (fängt es langsam an hell zu werden) und ging joggen. Nicht weit, nur zum "back gate" und machte einige Übungen, ran zurück zu den Geissen und öffnete das Gate für diese. Danach fütterte ich die Pferde, giesse "meinen" Garten und dann war es normalerweise Brekky-Time (Frühstück). Die meisten Gesichter tauchten gegen 6.00 auf. Es ist schön, am Morgen ein bisschen Zeit für sich zu haben. 


Wir waren ungefähr zwischen 4 und 8 Helfer - je nach dem wer gerade ging oder wie beschäftigt wir waren. Einige dieser Helfer waren der absolute Hammer, die andere Hälfte war nicht ganz so toll. Wir wissen alle wie schnell Monika eine Meinung bilden kann aber leider war mein erster Eindruck dann auch die Realität. Zum Teil war es nicht ganz einfach und mit faulen Leuten zu arbeiten ist doch sehr nervig - Alida und Roderick sind definitiv zu gutmütig! Wie gesagt, zum Glück hatte es doch ein paar dabei, mit denen ich mich super verstanden habe :-) Zudem kamen und gingen viele Members der Digger's Familie - gute Freunde von Alida und Roderick - für mich war es Himmel auf Erden, alle diese Leute von letztem Mal wieder zu sehen. 

Diggers Crew: Lolo, ich, Nicky, Rachel, Rob und Sue

Diggers Crew: Rob, ich, Lolo, Sue, Nicky, Georgie, Alida und Steve im Hintergrund

Diggers Crew: Milo, Poppy, Shayne, Tara, Brad, Helen, Roderick, Alida,
Lolo, Laura, ich, David

Während meiner Zeit auf Digger's hatten wir noch zwei Pferdetrekkings von je 9 Tagen - ich blieb für beide zu Hause und schaute zur Farm. Wir arbeiteten mit jungen Pferden, trieben Rinder über 2 Tage zu einer neuen Weide, besuchten Lake Argyle (Frauentrip), hatten viele Ausritte mit Gäste, lernte viele neue Leute kennen und vor allem genoss die Wärme/Hitze und das so einzigartige Panorama der Kimberley. 

Lake Argyle Trip mit Alida und  Lolo sowie Laura (nicht auf dem Foto)

Wie gesagt, so viel ist in den 2 1/2 Monaten passiert und so viel war Routine. Ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben, über all die Leute dort, die Pferde, etc.
Kurz zusammengefasst die wichtigsten Events:

- Zusammentreffen mit Digger's Familie (Freunde von überall Australiens)

- Kennenlernen neuer Leute, vor allem neue Freunde wie Nicky und Lolo

Nicky, Lolo und ich mit unserem Boab Baum im Hintergrund (siehe Handabdruck :-))

 











- Stars on the Bastion Openair Konzert

Dave, Ana, Lolo, ich, Mel, Nicky und Nicky

 








- Rinder zusammentreiben, aussortieren, behandeln , enthornen, zurück in die Weiden treiben (Pferde, Bullbuggy, Helikopter)
Roderick im Bullbuggy

 








- Wyndham Races (Vollblüterrennen) mit Alida und mir als Clerkers (wir reiten mit den Rennpferden zusammen zu der Startbox - je nach dem müssen wir helfen und die Rennpferde am Zügel führen)

"Clerking" Wyndham Races

 







- Motorradfahrt mit Glen auf seinem Dirtbike - rasant mit ca. 180km/h über Stock und Stein :-) Adrenalin pur

Lolo und Glen

 






 - Meinen Garten wachsen zu sehen



 









- Feuer auf Digger's Rest Boden 


 





- Karunjie Track mit Tara, Brad, Shayne und Lolo 

Karunjie Track (Pentecost Crossing)

 








- Lake Argyle Trip mit Alida, Lolo und Laura

- Vom jungen Pferd runtergebockt werden während dem Rindertreiben :-/

- Geburt zwei junger Geissleins (obwohl zwei Männchen taufte Lolo die beiden doch Mon und Lolo :-))

Monika mit Mon und Lolo mit Lolo :-)

 







- Trip nach Halls Creek mit 6 Stuten zum Hengst und retour mit 3 unserer Pferde, welche auf der Farm Benehmkurse nahmen (unter anderem Pluto, mein Pony :-))

Diggers Dreamteam Roderick, Alida und ich

Truck mit Amos, Pluto und Bo drin

 







- Erster Ritt auf Pluto bevor ich Digger's verlassen muss 


 















- Kauf meines Autos in Queensland während ich immer noch auf Diggers war - herzlichen Dank an Rob und Dell Drury, welche alles für mich organisiert haben!

Mein Suzuki Auto in der Einfahrt von Rob und Dell's
Farm in Queensland









Und dann hiess es doch auch schon wieder goodbye - um wieder zurückzukommen muss man zuerst gehen - Ende März 2017 werden Marie und ich, endlich wieder vereinigt, zurück auf Diggers sein. Für mich heisst es nun mein Auto abzuholen und um die ganze "Insel" zu cruisen ;-)  

Weitere Fotos hier

16.06. - 26.06.2016 Perth



Zurück in meiner zweiten Heimat! Nach 2 Stops in Dubai und SIngapur komme ich endlich in Perth an. Während ich auf meine Koffer warte, hoffe ich doch sehr, dass meine zweite Tasche, welche zur Koffer angemacht ist und 9kg Käse drin hat, nicht runtergefallen ist.  Falls das passiert ist, sehe ich meinen Käse nie mehr... Glück gehabt, Tasche ist immer noch mit meiner Koffer zusammen - nur knapp!

Claire holt mich am Flughafen ab. Perth Flughafen meint es sehr gut mit mir. 20min nachdem ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, bin ich auch schon in der Ankunftshalle. Meinen Käse wollten der Zoll nicht sehen - und ich hatte doch schön alles vakuumiert etc :-) Claire war nicht darauf gefasst, dass ich so schnell durch den Zoll etc. kommen würde und wartete in ihrem Auto - Willkommenskomitee nicht ganz so erfolgreich :-)

Ich hatte eine wirklich tolle Geburtstagsparty, sah viele meiner Freunde in Perth, ein bisschen Party, Kino, Velotouren,  Shopping, Wein und gute Gesellschaft. 


Ausgang mit Mark und Rebecca sowie Ben und Hayley (nicht im Fotos)

Claire und ich beide bereit für den Ausgang :-)

Perth Skyline

Velotour mit Josh, Hayley und Claire

Ich war sehr froh für meine Winterjacke, den Winter in Perth ist doch nicht ganz so warm, wie wir es uns vorstellen. Ist grundsätzlich ein bisschen wie unser Herbst. Grösster Unterschied ist jedoch die Isolation der Häuser. Praktisch keine um es genau zu nehmen! Somit ist es IMMER kalt und Claire hat mir doch tatsächlich ein paar Eskimosocken zum Geburtstag geschenkt. Und wer Claire kennt, kann sich sehr gut vorstellen, dass sie doch wirklich immer noch barfuss im Haus rum läuft. Crazy Claire! :-)

Nach 10 Tagen in Perth ging es wieder ans Packen und ja, meine Koffer war definitiv ein bisschen voller - die Käsetasche nicht mehr inklusive, dafür genügend Rot-Kreuz-Shopping! Konnte es kaum erwarten zurück an einer meinen Lieblingsorte auf diesem roten Kontinent zu gehen. Zurück in die Kimberley - zurück ins Outback  - zurück nach Digger's Rest .

Sonntag, 26. Oktober 2014

18.10.2014 - 28.10.2014 Thailand



Von der Grenze Laos-Thailand nahmen wir einen Minibus nach Chiang Mai. Wir dachten zuerst in Chiang Rai eine Nacht zu verbringen, jedoch bietet Chiang Rai abgesehen vom Weissen Tempel nicht viel gemäss Lonely Planet somit ging es nach Chiang Mai. Die Altstadt von Chiang Mai befindet sich in einem quadratförmigen Gebiet umgeben mit Mauern und Toren. Sehr sehr herzige Stadt! Nach dem gemütlichen und vor allem bevölkerungskleinen Laos war es jedoch ein bisschen ein Schock im touristischen und lauten Chiang Mai anzukommen. Nichtsdestotrotz habe ich es sofort ins Herz geschlossen. Alles ist in Gehdistanz und ja, das Essen ist mal wieder einmalig!
Wir besuchten von Chiang Mai aus den Elephant Retirement Park, ca. 45 Minuten ausserhalb. Ist ein neuer Park, Anfang 2014 eröffnet. Es gibt so viele Elefanten-Parks in Asien und man muss aufpassen, was man unterstützen will oder nicht. Mir selber war z.B. nicht klar, dass Elefanten Reiten Tierquälerei ist bis ich mich mit dem Thema vertraut machte. Im Elephant Retirement Park füttert man die Elefanten, lernt diese kennen, spielt mit denen, reibt diese mit Schlamm ein und wascht den Schlamm ab im Fluss. Kein Reiten! War ein toller Tag und die richtige Entscheidung diesen Park zu unterstützen. Hier geht es definitiv ums Wohl der Tiere!



 Von Chiang Mai ging es dann in den Nordwesten zu einem kleinen Dorf namens Pai. Berühmt in den Hippie Times ist es noch heute ein extrem gemütliches und gechilltes Dörfchen mit unzähligen Cafés und kleinen Souvenirläden. Es eignet sich super um Tagesausflüge mit einem Motorbike in die Umgebung zu machen, sei es zu Wasserfällen, Tempeln, heissen Quellen oder einfach für die Landschaft. Zudem ist das Essen hier einfach nur göttlich :-)
Nach Pai ging es dann via Chiang Mai zurück in die pulsierende Hauptstadt Bangkok. Diese Stadt ist soooooo riesig!!!!! Wir hatten die Ehre einen nicht-englisch-sprechenden Taxi Fahrer zu haben, der uns prompt in die falsche Richtung fuhr und die ganze Zeit probierte sich mit uns in Thai zu unterhalten....Anyway, wir erreichten unser Hostel nach 2h und 20 USD später...Glücklicherweise sind Taxis hier nicht so teuer...:-)
Meine Reisezeit neigt sich nun langsam dem Ende zu. 21 Monate weg von zu Hause ist eine lange Zeit. Ich durfte so viele wunderschöne Orte sehen, wunderbare Leute kennen lernen und
dabei so viel über mich selber lernen. Es gab sehr viele Momente, wo ich mir nicht vorstellen konnte nach Hause zu gehen - es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt und ich war noch nicht bereit dafür. Diese 2 Monate Asien waren ursprünglich nicht geplant - ich denke jedoch es war die richtige Entscheidung denn ich realisierte währenddessen, dass es nun doch Zeit ist nach Hause zu kommen :-)
Dieser Blog wird nun der letzte sein - für eine Weile :-) Wie schon mal gesagt, für die, die ähnliche Reisepläne haben oder einfach interessiert sind in mehr Geschichten und Fotos etc. - meldet euch bei mir, kommt vorbei oder was auch immer! :-) Alles Liebe!

Weitere Fotos hier

Mittwoch, 22. Oktober 2014

9.10.2014 - 18.10.2014 Laos



Wie am Ende des Vietnam Berichts schon erwähnt, war es eine 24-stündige Busfahrt, die uns von Hanoi nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos brachte. Und wie auch schon erwähnt - NICHT empfehlenswert! Asiaten kennen den Begriff Privatsphäre nicht - wie sollten sie auch, wenn im Normalfall 3 Generationen ein Haus der Grösse eines Schuhkartons teilen? Für uns hiess das die nächsten 24 Stunden sehr eng mit sehr vielen Asiaten zusammengepfercht in einem Schlafbus zu verbringen :-) Ich könnte da so viel erzählen und lieber lasse ich es - bringt zu viele Erinnerungen hoch :-) Wir erreichten Vientiane gegen 17h30 am Abend und teilten uns mit den anderen Europäern im Bus ein Tuk-Tuk zum Hostel. Und dann war Bier-Zeit :-) Hier gibt es Laos Bier in 640ml Flaschen und günstig :-)

Vientiane selber bietet nicht viel - nach einem Spaziergang in der sehr kleinen und übersichtlichen Hauptstadt entschliessen wir uns den Bus nach Vang Vieng am Nachmittag zu nehmen. Strassenverhältnisse in Laos. Sehr sehr sehr sehr schlecht! Hier mit Motorbikes ist definitiv gefährlich nur schon wegen den vielen Löchern und Unebenheiten! 

Vang Vieng galt vor ein paar Jahren als Partystadt in Laos - heutzutage ist es ein gemütliches Dörfchen, wo man sich sofort wohl fühlt. Viele Cafés mit wunderschöner Aussicht auf den Fluss und die grünen Hügeln, die Vang Vieng umgeben. Definitiv zum Zurücklehnen und geniessen! Sehr bekannt ist hier auch das "Tubing" - man bekommt einen Schwimmreifen und so geht es den Fluss runter mit einigen Bars, wo man anhalten und Drinks geniessen kann. In einer Gruppe ist es definitiv Spass :-) Wir entschieden uns dagegen, da es doch recht teuer war für was es ist und nur uns 2 macht def. nicht so viel Spass :-) Vang Vieng ist zudem einer der günstigsten Plätze weltweit für Heissluftballonfahrten in wunderschöner Landschaft. USD 80.00 für 40min - jedoch spielte das Wetter nicht mit und in die Luft zu gehen für trotzdem USD 80.00 wenn das Wetter nicht klar ist ist Geldverschwendung denke ich...

Vang Vieng
 Somit ging es weiter nach Luang Prabang, eine wunderschöne Stadt am Mekong. Grösser als Vang Vieng aber mit gerade so viel wenn nicht noch mehr Charakter! Viele goldene Tempel säumen die Strassen, Mönche in organgen Roben laufen vorbei und unzählige Cafés laden zum Verweilen ein! Und vom Essen wollen wir gar nicht reden - Laos hat kulinarisch extrem viel zu bieten!

Luang Prabang
Von Luang Prabang ging es dann weiter in den Norden nach Luang Namtha, bekannt für Eco-Trekking im Urwald. Wir buchten ein 2 Tag Trekking mit den anderen Europäern vom Bus und am nächsten Tag ging es los in den Urwald. Leider erwischte ich am Tag zuvor eine Erkältung, was nicht der beste Start für ein anspruchsvolles Trekking war. Ich liebe wandern und freute mich auf dieses Trekking. Im Nachhinein jedoch würde ich es nicht mehr machen und empfehle es auch nicht. Anspruchsvoll ist gut und jeder von uns war körperlich gefordert. Jedoch der Urwald ist absolut nichts für mich. Keine Aussicht, nur Bäume, Bambus, Mücken etc. Jeder Schritt muss man mit Bedacht setzten und im Fall etwas passiert - bad luck - man ist im Nirgendwo vom Irgendwo! Mit Bananenblätter bauten wir unsere Schlafgelegenheit und sassen dann zusammen ums Feuer, während unsere Guides unser Abendessen vorbereiteten. Das Essen selber war wirklich gut! Leider und aus unerklärlichen Gründen beging ich denselben Fehler wie in Ungarn (Ja, Sonja - Schnaps liegt mir def. nicht). Der Whisky hier ist mehr ein Reisschnaps und nach ein paar Shots wurde es besser - beim Schreiben dieser Zeilen wird es mir immer noch sehr schlecht, somit wisst ihr wohl, dass ich def. zu viel davon getrunken haben. Und keine Angst, ich habe gelitten! Den nächsten Tag - wir mussten 7h wandern, um aus diesem Urwald zu kommen - waren die Hölle! Ich hatte genug Zeit an meiner Willensstärke zu arbeiten und trotz sehr starker Erkältung und Hangover gab es kein Aufgeben. Kein Jammern, kein Zurückbleiben - Monika positionierte sich hinter dem Guide und blieb die ganzen 7h an der Spitze der Gruppe. Papa's Satz eingebrannt: Du kannst trinken? Dann kannst du arbeiten :-) Endlich aus diesem Urwald zu gelangen war das Highlight des Tages. Nein, das ist nicht richtig: Während den wohl schlimmsten Stunden meiner ganzen Reisezeit passierte das Schönste zu Hause und Karin und Flavio bekamen stolze Eltern von Elia Noah am 16.10. :-) Mein Neffe wird dann irgendwann mal sie Story hören, dass seine Tante an seinem Geburtstag ihre schlimmsten Stunden im Urwald mit einem Hangover verbrachte :-) 

Schlafen im Urwald

Meine Erkältung profitierte von diesen Stunden und ich war def. krank. Hier muss ich jedoch sagen, dass diese Erkältung das schlimmste "krank sein" meiner ganzen Zeit war, somit kann ich mich doch sehr glücklich schätzen! 

Der nächste und letzte Stop in Laos war die Grenze zu Thailand. Laos hat wunderschöne Landschaften, wunderbares Essen und extrem liebe Bevölkerung! Es ist nicht billiger als Vietnam - eher bisschen teurer. Für mich war es nach so langem Reisen nicht genug Action, aber wer es gemütlich mag - keine Hektik, kein Stress etc. - Laos ist ideal! 

Weitere Fotos hier